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Der letzte Urlaubstag

Ich sitze an meinem Esstisch und genieße den letzten Abend meines Urlaubes. Ich habe schon lange keinen Urlaub so genossen wie diesen. Vielleicht auch weil meine Kinder mittlerweile beide so groß sind, dass man schon Dinge machen kann die auch einem Erwachsenen richtig Spaß machen. Heute habe ich mal wieder die chinesische Hühnersuppe gekocht die den beiden so schmeckt, doch heute kam sie nicht so gut an. Mit Anna war ich danach beim Kinderturnen. Es wäre beinahe  schiefgelaufen da unser Multipla nicht anspringen wollte. Scheinbar ist auch unserem Auto zu kalt. Es klappte dann doch und wir hatten wie immer einen lustigen Nachmittag. Einerseits hätte ich gerne noch weiter Urlaub andererseits muss ich in der momentanen Situation froh sein wenn ich überhaupt noch arbeiten kann. Die Firma steht als Automobilzulieferer nicht gerade gut da und ich fürchte ich werde bald ohne Job sein. Das sollte aber vorübergehend kein Problem sein da Alex in ihrer Firma im Fall des Falles mehr arbeiten kann und der Ausfall dadurch kompensiert wird.

Was mich an der Geschichte am meisten stört ist, dass die österreichische Regierung den Zugang zu Arbeitsstiftungen erleichtert hat meine Firma aber scheinbar kein Interesse hat Mitarbeiter in eine Stiftung zu schicken. Ich als Abendschüler würde natürlich gewaltig davon profitieren da ich meine Schule stressfrei fertig machen könnte und dafür auch noch recht gut bezahlt würde.

Als ich meinen Betriebsrat danach fragte meinte er ganz entsetzt dass das doch ein Schwachsinn wäre denn das würde die Firma eine Menge Geld kosten (sagt mein Betriebsrat!!!-->dieser sollte doch meine und nicht in erster Linie die Interessen der Firma vertreten).

Von mir als Arbeitnehmer wird aber ganz selbstverständlich verlangt dass ich mich zwei Monate freistellen lasse und dabei auf insgesamt einen Monatslohn verzichte. Die Firma spart sich dabei ca 4000 €. Zum Vergleich: Wenn die Firma mich in eine Arbeitstiftung schicken würde, würde sie das einmalig ca. 4000€ kosten und danach würde sie sich Monat für Monat ca 4000€ sparen da ja meine Bezüge und die Lohnnebenkosten nicht mehr zu zahlen wären.

So ist das nun mal mit Firmen und ihrem Einsatz für Mitarbeiter. Man merkt eben erst wenn es eng wird woran man bei einer Firma ist.

Ich bin schon gespannt welche Auswirkungen die Wirtschaftskrise noch haben wird.

So nun zum Gesundheitlichen. Die Übungen habe ich heute mal ausgelassen da ja bei jedem Training mal eine Pause gemacht werden soll und ich heute in der Früh schon ziemlich verkrampft war. 

Morgen gehts weiter.

9.1.09 22:51
 


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